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Stadtmonitoring und -statistik

Der demographische Wandel und leere öffentliche Kassen sind nur einige der Herausforderungen, denen sich Kommunen heute stellen müssen. Um nachhaltige und zukunftsorientierte Entscheidungen treffen zu können sind genaue Kenntnisse über die örtlichen Strukturen, laufenden Veränderungen sowie des Erfolgs früherer Maßnahmen besonders wichtig.

Aufbau kommunaler Statistik

In vielen Fällen liegen in Kommunen wichtige Daten nur über verschiedene Referate und Abteilungen verteilt oder in nicht-digitaler Form vor. Dies erschwert die Berücksichtigung aller nötigen Informationen bei der Entscheidungsfindung und verhindert tiefere Analysen.

Um dies künftig zu vermeiden, bieten wir Ihnen folgende Leistungen an:

  • Die Unterstützung bei der Identifizierung, Zusammenstellung, Digitalisierung und Aufbereitung von bereits in der Gemeinde vorliegenden planungsrelevanten Geodaten und Sachdaten.
  • Die Erstellung einer »Kleinräumigen Gliederung nach den Spezifikationen und Maßgaben der Landesvermessungsverwaltungen. Mit dieser Kleinräumigen Gliederung sind Sie auch gerüstet für umfassende Auswertung wie die der Ergebnisse des »Zensus 2011.
  • Die räumliche Auswertung der stadtstatistischen Daten (z.B. Einzugsbereiche von Bushaltestellen, Altersstruktur der Bevölkerung, Anzahl der Kinder bestimmter Altersgruppen), entweder im Hinblick auf ein konkretes Projekt (z.B. Spielplatzplanung), oder in Form eines digitalen “Stadtatlanten” für einen anschaulichen Überblick der aktuellen Veränderungen in Ihrem Gemeindegebiet.

Stadtmonitoring im Planungsalltag

Stadtmonitoring ermöglicht es Ihnen, durch die fortlaufende Beobachtung der örtlichen Veränderungen auch kleinräumigen Handlungsbedarf frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Wird ein laufendes Stadtentwicklungsprojekt auf diese Weise begleitet, kann rechtzeitig korrigierend auf nicht intendierte Abweichungen reagiert werden. So wird ein optimales Ergebnis möglich, ohne unnötig Mittel einzusetzen.

Durch die Verwendung entsprechender Indikatoren (z.B. Altenanteil, Maß der zu erwartenden Alterung, etc.) können auch komplexe Zusammenhänge prägnant dargestellt und im Zeitverlauf verfolgt werden.

Viele der dafür notwendigen Informationen liegen bereits ungenutzt bei Ihnen im Hause vor oder können mit wenig Aufwand ergänzt werden. Anschaulich und verständlich aufbereitet dienen diese Daten nicht nur internen Abwägungen, sondern helfen ebenso dabei, Entscheidungen von Politik und Verwaltung auf transparente Weise gegenüber der Öffentlichkeit zu vertreten. Die konkreten Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig:

  • Kleinräumige demographische Auswertungen helfen Ihnen bei der Bedarfsplanung von Betreuungseinrichtungen, Spielanlagen und Kulturangeboten.
  • Analysen des Nachverdichtungspotentials erleichtern eine flächensparsame städtebauliche Planung.
  • Räumliche Auswertungen der Einzugsbereiche im öffentlichen Personennahverkehr erlauben die Optimierung der fußläufigen Erreichbarkeit für alle Altersgruppen.

Steigen Sie problemlos in das Stadtmonitoring ein!

  • Praxisnah stellen wir mit Ihnen die für Sie relevanten Indikatoren und Messgrößen für das Monitoring zusammen. Dabei greifen wir auf standardisierte Indikatorenkataloge ebenso zurück wie auf individuell auf Ihre Problemstellungen angepasste Messgrößen.
  • Sie profitieren davon, dass wir kostensparsam und datenschutzgerecht zuerst die bereits in Ihrer Verwaltung vorliegenden Datenbestände zusammenstellen und auswerten. Erst dann werden auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt zusätzliche Informationen recherchiert oder gegebenenfalls selbst erhoben (z.B. in »Befragungen oder Kartierungen).
  • Alle Ergebnisse werden so in digitaler Form bereitgestellt, dass sie von Ihnen anschließend auch in anderen Projekten weiterverwertet oder fortgeschrieben werden können (GIS-Daten, Tabellen, Kartenwerk).

Aktuelles Praxisbeispiel:

Statistischer Jahresbericht der Stadt Penzberg (»einsehbar hierPDF 5,4 MB). Dieser Bericht beinhaltet verschiedene demographische Auswertungen (Altersstruktur, Einwohnerdichte, Bevölkerungsgruppen, etc.), die mit Hilfe der vorliegenden »Kleinräumigen Gliederung in Karten und Text dargestellt wurden.

Zuletzt aktualisiert am 05.12.2012