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Kleinräumige Gliederungen


Darstellung der Bevölkerungsdichte je Hektar bezogen auf Statistische Blöcke.

Städte und Gemeinden müssen heute mehr denn je auf verschiedenste Veränderungen reagieren. Viele der dafür notwendigen Informationen und Zusammenhänge lassen sich aber nur dann nachvollziehen, wenn sie inhaltlich aufbereitet und anschaulich dargestellt werden können.

Hintergrund

Die Kleinräumige Gliederung bietet hierzu ein räumliches „Rahmenwerk“, mit dessen Hilfe verschiedenste einwohner- und gebäudebezogene Informationen ausgewertet und dargestellt werden können. Hierzu wird das Gemeindegebiet in nach Bebauung und Struktur möglichst gleichartige Teilgebiete aufgegliedert. Diese können je nach Zielsetzung der Analyse und Einwohnerzahl der Gemeinde verschieden groß ausfallen können:

  • Gröbste Ebene: vollständige Ortsteile, PLZ-Bereiche oder Stadtbezirke
  • Mittlere Ebene: Statistische Blöcke (von Straßen umgrenzte Baublöcke)
  • Feinste Ebene: Blockseiten (Einzelseiten der statistischen Blöcke)

Diese drei Ebenen folgen einer aufsteigenden Hierarchie. So lässt sich jeder statistische Bezirk vollständig in statistische Blöcke untergliedern, und jeder statistische Block in seine verschiedenen Blockseiten. Jeder der so entstandenen Flächeneinheiten werden dann alle in ihr liegenden Hausanschriften zugeordnet.

Anwendungsbereiche

Dieser Schlüssel erlaubt in Folge die Berechnung und Darstellung verschiedener adressbezogener Informationen (z.B. Gesamtenergiebedarf der Gebäude im Block, Altersdurchschnitt im Wohngebiet, Anteil von Kindergartenkindern je Ortsteil). Diese „Aggregation“ von Daten, also das Zusammenfassen einzelner gebäude-, haushalts- oder personenbezogener Informationen zu größeren Flächeneinheiten macht auch einen datenschutzgerechten Umgang mit diesen möglich – so erlaubt das Durchschnittsalter oder der Frauenanteil in einem statistischen Block keine Rückschlüsse mehr auf einzelne dort lebende Personen.

Stadtmonitoring und Evaluation

Ein Grundbestand an kommunalstatistischen Daten macht auch erste Schritte im Bereich des Monitoring und der Evaluation kommunaler Projekte möglich. Nutzen Sie diese Chance und setzen Sie sich mit uns in Verbindung, damit wir Sie bei der Aufstellung der Kleinräumigen Gliederung Ihres Gemeindegebietes unterstützen können!

Die entsprechenden Gebietseinheiten der Kleinräumigen Gliederung werden von uns in enger Absprache mit Ihnen anhand der städtebaulichen Struktur, historischen Entwicklung und topographischen Gliederung Ihrer Gemeinde entwickelt und zu Ihrer weiteren Verwendung bereitgestellt. Wir unterstützen Sie sie auch bei der Auswertung von bereits ungenutzt bei Ihnen im Haus vorliegenden Datenmaterials gerne mit dem entsprechenden Know-how und versetzen Sie in die Lage, künftig selbstständig Analysen zu erarbeiten (siehe dazu auch »Stadtmonitoring und »GIS Beratung & Schulung).


Ausschnitt - Bezeichnungen der Statistischen Blöcke der Stadt Landsberg am Lech.

Abgeschlossene Projekte:

Bislang wurden Kleinräumige Gliederungen für folgende Kommunen erarbeitet:

  • Große Kreisstadt Landsberg am Lech (Statistische Bezirke und Blöcke)
  • Stadt Penzberg (Statistische Bezirke)
  • Stadt Geretsried (Statistische Bezirke)
  • Große Kreisstadt Schwandorf (Statistische Bezirke und Blöcke)

Dese wurden dann jeweils erfolgreich an das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung zum Bezug der Auswertungsergebnisse aus dem Zensus 2011 übermittelt.

Zuletzt aktualisiert am 12.12.2012